Re: Frage zu Containerregistry - 2. Versuch

"N. Schwirz" <[email protected]> Tue, 11 Mar 2025 19:25:42 +0100
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Message-ID <[email protected]>
Hallo Stefan,

vielen Dank für die Antwort. Trivy probiere ich bereits aus und bin 
bisher auch recht zufrieden damit. Weißt du vielleicht wie man damit 
Vulnerabilities & Co. vom CERT-Bund nutzen kann?

Viele Grüße,
Norman


On 02.03.25 17:47, Stefan Majewsky wrote:
> On Sun Mar 2, 2025 at 12:43 PM CET, N. Schwirz wrote:
>> da ich gerade auf der Suche nach Best Practice zu Container-Tooling bin,
>> möchte ich fragen, wie so eure Erfahrungen mit Container-Registries
>> sind.
> 
> Ich betreibe auf Arbeit eine nach internen Anforderungen in-house
> entwickelte Container-Registry. <https://github.com/sapcc/keppel>
> 
>> Im Sinne einer guten Softwarelieferkette sollen Containerimages
>> automatisiert auf bekannte Schwachstellen (CVEs & Co.) geprüft und
>> SBOMs
>> als quasi Zutatenliste vorgehalten werden können. Vom Komplexitätsgrad
>> gehts eher um Docker/ Podman -Build und -Compose und nicht um ein
>> ausgewachsenes Kubernetes.
> 
> Wir nehmen dafür Trivy. <https://github.com/aquasecurity/trivy>
> 
> Das macht grundsätzlich genau die beiden Sachen, die du willst:
> SBOM generieren und darauf basierend CVE etc. abgleichen.
> Kommt dann halt drauf an, ob du besondere Anforderungen hast, welche
> Arten von Assets und welche Schwachstellendatenbanken du angebunden haben möchtest.
> Bei uns ist ersteres neben Systempaketen Go und Python und letzteres
> Alpine/Ubuntu-Advisories und GHSA. Das ist dort abgedeckt.
> 
> Wir betreiben das als Server-Komponente, die von unserer Registry aktiv
> gepollt wird, um Vulnerabilities bei Auftreten in die entsprechenden
> Meldekanäle reinzubringen. Aber man kann's auch einfach lokal auf der
> CLI ausführen. Als Server-Prozess gibt es da im Wesentlichen den
> Vorteil, dass man SBOMs in Redis cachen kann.
> 
> Falls du False Positives mit VEX wegfiltern willst: Das kann's
> grundsätzlich, habe ich aber noch keine Erfahrung damit. Haben wir im
> Backlog, aber bis jetzt machen wir Filtering nur im Frontend.
> 
> Wir hatten früher auch mal Clair, aber das war damals (vor 2 Jahren)
> deutlich schlechter in der Erkennungsrate, und zudem auch
> ressourcenhungriger. Da bin ich sehr froh, davon weg zu sein.
> 
> Schöne Grüße
> Stefan