Re: Docker und Nextcloud

Daniel Leidert <[email protected]> Wed, 12 Nov 2025 12:14:36 +0100
Newsgroups gmane.user-groups.linux.dresden
Message-ID <[email protected]>
Hi,

irgendwie fehlt die Einstiegsmail auf der Liste..?

On Wed, 2025-11-12 at 10:05 +0100, Rico Koerner wrote:
>=20
> ich w=C3=BCrde dir sowohl bei der Nextcloud im speziellen, als auch allge=
mein=20
> von Docker abraten. Ich habe grunds=C3=A4tzlich nichts gegen Container, w=
enn=20
> sie vern=C3=BCnftig gebaut sind, aber die Konstellation ist kein guter St=
art.

Das ist nicht meine Erfahrung.

> Die Nextcloud funktioniert im Container schlechter als standalone.=20
> Updates fordern mehr (manuelle) Nacharbeit, als einfach nur den=20
> Container zu aktualisieren. Wenn ein Plugin da drin nicht funktioniert=
=20
> ist die Fehlersuche komplizierter. All-in-one hab ich nie richtig zum
> laufen gebracht.

Das ist mit dem All-in-one tats=C3=A4chlich auch meine Erfahrung. Es gibt
aber noch den

https://hub.docker.com/_/nextcloud/

Der l=C3=A4uft wunderbar und ist deutlich einfacher aufgebaut. Das plus
Reverse Proxy l=C3=A4uft bei mir seit langem stabil.

> Docker (der Daemon) ist eine Zumutung, vollkommem irrationales Verhalten=
=20
> im Netzwerkbereich und da er sich bei iptables vordr=C3=A4ngelt, bohrt er=
=20
> gro=C3=9Fe L=C3=B6cher in die Firewall. Mit nftables kann docker nichts a=
nfangen.

F=C3=BCr iptables stimme ich da nicht zu. Es gibt die DOCKER-USER Chain, um
Regeln zu erstellen. Man muss es halt nur wissen und beachten. Das
funktioniert mit fail2ban oder ufw sehr gut.

> Ansonsten w=C3=BCrde ich da immer einen nginx als Proxy davor setzen, der=
=20
> sich um https k=C3=BCmmert, sonst ist der Port 443 f=C3=BCr den einen Con=
tainer
> verbraucht.

Oder Apache. Ansonsten ACK.

Gru=C3=9F, Daniel
>=20