Re: Eisfair-1 als Mailserver
Jürgen Witt <[email protected]>
| Newsgroups | spline.eisfair |
|---|---|
| Organization | spline |
| Message-ID | <[email protected]> |
Hallo Jürgen, Juergen Edner schrieb: > > ich gehe einmal davon aus, dass Du generell auf dem Server keine > Dateien anlegen kannst die größer als 2GB sind und Du mit hoher > Wahrscheinlichkeit das Dateigrößenlimit für 32bit-Linuxsysteme > erreicht hast. Siehe auch hier: > http://linuxmafia.com/faq/VALinux-kb/2gb-filesize-limit.html ich kann es mir fast nicht vorstellen, daß ich der erste bin, der damit gegen die Wand fährt. Legen die Leute nicht z.B. ISOs von DVDs auf ihre Server? Das dürfte dann ja ebenfalls nicht möglich sein. Und was ist mit den Dateien von VMWare-Maschinen, die werden ja schnell 'mal so groß. Dann kann jede Windows-Büchse ab Win98 und jeder MAC mit größeren Dateien umgehen als ein Linux-Server. Da bin ich wirklich total irritiert. >> 1. Verständnisfrage: Welche Bedeutung hat der User fetchmail für den ja >> auch automatisch ein Ordner /home/fetchmail/ angelegt wird? > > Generell wird ein dedizierter Fetchmail-User benötigt und angelegt, > wenn der Parameter SMTP_AUTH_TYPE aktiviert und gleichzeitig der > Parameter MAIL_USER_USE_MAILONLY_PASSWORDS=no gesetzt ist. > Dies ist der einzige Weg um trotz aktivierter SMTP-Authentifizierung > Nachricht von Fetchmail abrufen und korrekt zustellen zu lassen. OK, danke für die Erklärung - beim Kunden, bei dem der Mailserver schon seit einigen Jahr problemlos läuft(und es den User fetch-xxxx nicht gibt) ist tatsächlich MAIL_USER_USE_MAILONLY_PASSWORDS=yes gesetzt. >> In diesem Ordner befanden sich in .imapmail merkwürdiger Weise z.T. >> die Emails des ersten angelegten "normalen" Benutzers. > > Die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten, gehe aber davon > aus dass es anfangs zu einer Fehlkonfiguration des Mail-Systems > gekommen ist. Das heißt, ich habe beim Erstellen und Probieren der Konfiguration einen Fehler gemacht? >> 2. Verständnisfrage: Unter /var/spool/mail/ liegen die INBOXen aller >> Benutzer (PC und Mac) d.h. Dateien mit den Benutzernamen. Keiner der >> Benutzer hat eine Datei INBOX unter /home/Benutzername/.imapmail/ Bei >> dem anderen Server (der schon seit Jahren u.a. als Mailserver läuft) >> wird noch Thunderbird 2.0.0.24 eingesetzt - hier hat jeder eine Datei >> mit Namen INBOX in /home/Benutzername/.imapmail/. >> Wieso ist das hier so anders? > > Generell werden Nachrichten beim Zugriff auf eine Mailbox nur > dann in eine persönliche INBOX-Datei transferiert, wenn eine > solche Datei bereits im User-Verzeichnis existiert. Ist dies > nicht so, wird direkt mit der Datei in /var/spool/mail > gearbeitet. > Um diese Dateien nicht manuell anlegen zu müssen, habe ich eine > Funktion in das Konfigurationsskript des mail-Paketes integriert, > welche dann persönliche INBOX-Dateien anlegt, wenn START_POP3=yes > und/oder START_IMAP=yes gesetzt ist/sind und die Mailuser mittels > der Parameter MAIL_USER_x_... konfiguriert und aktiviert wurden. > Die Meldung "creating imap unix/mbx mailboxes ..." zeigt an, dass > die oben genannte Funktion aktiv war. Hm, das habe ich m.E. gemacht. OK und was hätte ich in welcher Reihenfolge machen müssen, damit die INBOX-Datei in /home/User/.imapmail erstellt wird. Kann dies nachträglich geändert werden (/home/User/.imapmail/INBOX-Datei statt /var/spool/mail/User-Datei)? Z.B. wg. der Datensicherung. Danke für Deine ausführlichen Antworten Gruß Jürgen