Re: Endgültige Abkündigung der Kernel 2. 4.x
Torsten Kästel <[email protected]>
| Newsgroups | spline.eisfair.dev,spline.eisfair,spline.eisxen |
|---|---|
| Organization | spline |
| Message-ID | <[email protected]> |
Hallo zusammen, für die offenen Antworten erst einmal ein Dankeschön. Dass hinter den Kulissen im Entwicklerteam etwas nicht in Ordnung war, konnte man vermuten. Grundsatzentscheidungen sind nie einfach und sollten auch gut überlegt sein. Traurig finde ich es nur, dass einmal mehrheitlich getroffene Entscheidungen eines (Projekt)Teams nicht eingehalten werden. So etwas bringt jedes Projekt zum Wanken. Ohne der Entwicklercrack zu sein, bin ich mir sicher, dass Ihr es mit vereinten Kräften auch geschafft hättet, EisFair-2 zur Perfektion zu bringen. Und inzwischen gibt es die meisten (für mich relevanten) Pakete für beide Versionen. Immerhin laufen hier 4 Eisfair-2 Systeme unter Eisxen und ein Eisfair-2 Standalone seit langer Zeit stabil. Allerdings kommt es immer öfter vor, dass ich trotz eigener Entwicklungsumgebung das eine oder andere Programm hier nicht mehr zum Laufen bekomme, da bestimmte Versionen der zugrunde liegenden Pakete und Bibliotheken vorausgesetzt werden. Oder es einen Rattenschwanz von selbstcompilierten Bibliotheken etc. zur Folge hätte. Hierin liegt auch die Begründung, warum es mich so brennend interessiert, wie es weitergeht. Und da scheine ich ja nicht alleine zu sein. Eine "Öffnung" zwischen Entwicklerteam und Anwendern kann ich nur begrüßen - das Angebot zum Testen habe ich hier schon oft gemacht. Die Diskussion um 2.4 oder 2.6 finde ich nicht wirklich zielführend. Auch 2.6.xx ist nicht mehr taufrisch... das fli4l Team hat den Sprung auf 3.xx geschafft. Für alle, die sich an das easy gehalten haben und nicht selbst in das System eingegriffen haben, wäre ein Umstieg durch Neuinstallation wie Alexander schreibt easy machbar (so habe ich auch meine Eisfair-1 Systeme auf Eisfair-2 umgestellt). Jeder der in sein System bewußt eingegriffen hat, sollte sich jetzt nicht beschweren, dass bei einer Migration, das easy nicht mehr so easy ist. Auch das kann ich aus eigener Erfahrung sagen... man merkt manchmal erst danach, dass man irgendwo mal manuell eingegriffen hat. Aber da muss man dann durch - das kann das Entwicklerteam nicht abnehmen. Die Diskussion über uralte Hardware und ob diese noch unterstützt werden muss, finde ich ebenfalls mühselig. Keiner von uns wird den Fortschritt aufhalten, sondern dadurch m.E. das Projekt eher als Ganzes zum Scheitern bringen. Fehlender Plattenplatz, Hauptspeicher oder gar Disketteninstallationen sollten heute kein Thema mehr sein - am Markt gibt es genügende günstige neue Hardware (die im Dauerbetrieb ggf. noch stromsparender ist). Ähnlich wie Peter bin ich inzwischen an dem Punkt, ob ich meine Systeme nicht auf eine der aktuellen Distributionen ubuntu/debian umstelle. Beste Grüße Torsten Am 13.03.2013 07:02, schrieb Torsten Kästel: > Hallo Alexander, hallo Marcus, > > die Diskussion zeigt mir wieder, dass es eben keine eindeutige Linie > gibt! Was nutzt uns eine Aussage von vorgestern, die dann aus welchen > Gründen auch immer wieder über den Haufen geworfen wird... > > Es interessiert auch außerhalb Eures Teams wahrscheinlich niemand, was > die Gründe dafür sind. Ich habe euch auch keinen Vorwurf gemacht, dass > dies schon jahrelang ginge. Wir wollen nur wissen, wo die Reise hingeht. > Auf welche Version sollen wir Anwender setzen / warten? Wie geht es mit > der Virtualisierung weiter? > > Gruß > Torsten