Re: Wie Binärdateien ve rwalten? Filesystem / bytea / Large-Objec t?

Thomas Markus <[email protected]> Wed, 19 Feb 2014 12:28:45 +0100
Newsgroups gmane.comp.db.postgresql.german
Organization proventis GmbH
Message-ID <[email protected]>
Hi Thomas

wir speichern sowas in der DB (in Àlterem Code als bytea und aktuell als 
lo). Vorteil ist das man die Sicherung/Replikation/Transaktionen der DB 
mit nutzt. Kommt natÌrlich auf die HÀufigkeit der Zugriffe etc an.
Ein bytea kann max. 1GB gross werden und wird als byte[] ÃŒbertragen 
(kann die jvm sprengen), ein lo hat diese Grenze nicht und Zugriff per 
Stream möglich.

Gruss
Thomas


Am 19.02.2014 12:13, schrieb Thomas Uzunoff:
> Hallo,
>
> ich habe eine Anwendung, in der Dateien verarbeitet werden. Diese 
> werden, wenn man sie im Programm speichert, auf einem FTP Server 
> abgelegt und nur wenige Infos (die kaum Speicherplatz benötigen) in 
> einer Datenbank Tabelle gespeichert. Das Konstrukt sollte ursprÃŒnglich 
> verhindern, dass die Datenbank in kurzer Zeit sehr groß wird, was 
> (vermutlich) langfristig zu Perfornmance-Problemen gefÌhrt hÀtte. 
> Jetzt ist es leider so, dass die Anbindung an den FTP-Server andauernd 
> Probleme bereitet, weshalb ich den FTP-Teil gerne austauschen wÃŒrde.
>
> Jetzt meine Frage:
>
> Wie sollten diese BinÀrdaten am besten gespeichert werden?
>
> Überlegung 1: Statt FTP zu nutzen, die Dateien direkt in das 
> Dateisystem schreiben.
> Überlegung 2: In die Tabelle, in der die anderen Infos zur Datei 
> gespeichert werden, noch eine Spalte vom Typ bytea einfÃŒgen und die 
> Dateiinhalte dort speichern
> Überlegung 3: Die Dateien als Large-Objects behandeln (obwohl ich noch 
> nicht ganz verstanden habe, was das bedeutet)
>
> Momentane Konfiguration des Servers:
>
> - PostgreSQL Version: 9.1
> - Application Server: Glassfish
> - Programm ist in Java geschrieben
> - OS: Debian 6.0.4
>
> In vermutlich 90% der FÀlle liegt die Dateigröße bei unter 50kb
> zu 1% vermutlich ÃŒber 1 MB
> und der Rest dazwischen.
> Dateien größer als 15MB sind extrem unwahrscheinlich, aber nicht 
> auszuschließen
> Im Schnitt sind die Dateien rund 160kb groß
>
> NatÌrlich möchte ich auch zukÌnftig verhindern, dass es langfristig zu 
> Performance-Problemen beim Arbeiten oder Backup kommen könnte.
>
> Ein kurzer Hinweis, welche Weg eurer Meinung nach am sinnvollsten ist 
> (vielleicht noch eine ganz andere Variante?!?), wÀre ich dankbar.
>
> GrÌße
>
> Thomas
>
>
>
>
>
>
>
>



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