Re: [pgsql-de-allgemein] Wie Binärdateien verwalten ? Filesystem / bytea / Large-Object?
Ilya Kosmodemiansky <[email protected]> Wed, 19 Feb 2014 12:43:11 +0100
| Newsgroups | gmane.comp.db.postgresql.german |
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| Message-ID | <CAG95seV_hjuym5kM=Sha=QJHb4wQzvf3U42VuZe1rB+PESzG9g@mail.gmail.com> |
Hallo, versuchen Sie mal Ihre Dateien als bytea oder text speichern, weil Nutzung der Large-Objects ein bisschen komplizierte Sache ist. Mit bytea/text funktioniert TOAST Mechanismus ( http://www.postgresql.org/docs/9.1/static/storage-toast.html) automatisch aber das ist vielleicht keine gute Idee für intensiven gleichzeitigen Zugriff. Gruss, Ilya 2014-02-19 12:13 GMT+01:00 Thomas Uzunoff <[email protected]>: > Hallo, > > ich habe eine Anwendung, in der Dateien verarbeitet werden. Diese werden, > wenn man sie im Programm speichert, auf einem FTP Server abgelegt und nur > wenige Infos (die kaum Speicherplatz benötigen) in einer Datenbank Tabelle > gespeichert. Das Konstrukt sollte ursprünglich verhindern, dass die > Datenbank in kurzer Zeit sehr groß wird, was (vermutlich) langfristig zu > Perfornmance-Problemen geführt hätte. Jetzt ist es leider so, dass die > Anbindung an den FTP-Server andauernd Probleme bereitet, weshalb ich den > FTP-Teil gerne austauschen würde. > > Jetzt meine Frage: > > Wie sollten diese Binärdaten am besten gespeichert werden? > > Überlegung 1: Statt FTP zu nutzen, die Dateien direkt in das Dateisystem > schreiben. > Überlegung 2: In die Tabelle, in der die anderen Infos zur Datei > gespeichert werden, noch eine Spalte vom Typ bytea einfügen und die > Dateiinhalte dort speichern > Überlegung 3: Die Dateien als Large-Objects behandeln (obwohl ich noch > nicht ganz verstanden habe, was das bedeutet) > > Momentane Konfiguration des Servers: > > - PostgreSQL Version: 9.1 > - Application Server: Glassfish > - Programm ist in Java geschrieben > - OS: Debian 6.0.4 > > In vermutlich 90% der Fälle liegt die Dateigröße bei unter 50kb > zu 1% vermutlich über 1 MB > und der Rest dazwischen. > Dateien größer als 15MB sind extrem unwahrscheinlich, aber nicht > auszuschließen > Im Schnitt sind die Dateien rund 160kb groß > > Natürlich möchte ich auch zukünftig verhindern, dass es langfristig zu > Performance-Problemen beim Arbeiten oder Backup kommen könnte. > > Ein kurzer Hinweis, welche Weg eurer Meinung nach am sinnvollsten ist > (vielleicht noch eine ganz andere Variante?!?), wäre ich dankbar. > > Grüße > > Thomas > > > > > > > > > -- > Sent via pgsql-de-allgemein mailing list (pgsql-de-allgemein@ > postgresql.org) > To make changes to your subscription: > http://www.postgresql.org/mailpref/pgsql-de-allgemein > -- Ilya Kosmodemiansky Database consultant, PostgreSQL-Consulting.com tel. +14084142500 cell. +4915144336040 [email protected]