Re: Import von E-Mails aus einer Sicherung
Martin Steigerwald <[email protected]> Wed, 08 Jul 2026 23:04:39 +0200
| Newsgroups | gmane.comp.kde.german |
|---|---|
| Message-ID | <2368667.iZASKD2KPV@laptop> |
Gr=C3=BC=C3=9Ft euch. Jens Schaarschmidt - 08.07.26, 20:49:44 CEST: > das sollte doch ganz einfach zu machen sein =C3=BCber die KMail > Importfunktion: Datei > Nachrichten importieren > einstellen pull down men=C3=BC " Importieren von mbox-Dateien (UNIX, > Evolution) Dann sollte es funktionieren Das funktioniert, solange die zu importierende Datei im MBOX-Format ist.=20 =46alls es sich jedoch um einzelne Mail-Dateien unterhalb der typischen=20 KMail-Maildir-Struktur handelt, w=C3=A4ren diese zuvor zu einer MBOX-Datei= =20 zusammen zu fassen. Das ist geringf=C3=BCgig komplexer als nur die betreffe= nden=20 Dateien =E2=80=9Ezusammen zu kleben=E2=80=9C. Meines Wissen muss jede neue = Mail in der=20 Datei mit einer =E2=80=9EFrom=E2=80=9C-Zeile ohne Doppelpunkt nach dem =E2= =80=9EFrom=E2=80=9C eingeleitet=20 werden. Achtung KMail/Akonadi-Interna: Eine andere M=C3=B6glichkeit, insoweit in der Sicherheitskopie die Dateien = f=C3=BCr=20 die Mails so wie Akonadi sie speicherte vorliegen, besteht darin, das=20 Verzeichnis mit den Mails an die entsprechende Stelle ins Homeverzeichnis=20 zur=C3=BCck zu kopieren. Falls nur einige Mails aus einem Mail-Ordner betro= ffen=20 sind, dann eben die Mail-Dateien in den betreffenden Ordner. Dies gilt f=C3=BCr den Fall, dass KMail die Daten in lokalen Ordner gespeic= hert=20 hat. Etwa nach dem Empfang via POP 3 oder nach einem Kopieren oder=20 Verschieben von einem IMAP-Konto. Ich vermute, dass dies hier der Fall=20 sein k=C3=B6nnte, da eine Sicherheitskopie ohne besondere Vorkehrungen nur = dann=20 die betroffenen Mails eines IMAP-Kontos enthalten w=C3=BCrde, insofern Akon= adi=20 diese lokal gepuffert hat. Wo die Dateien liegen, hat sich je nach Akonadi-Version einige Male=20 ver=C3=A4ndert. Der Pfad l=C3=A4sst sich =C3=BCblicherweise durch das Anseh= en der=20 Konfiguration f=C3=BCr die =E2=80=9ELokalen Ordner=E2=80=9C ermitteln. Das = ist unter=20 =E2=80=9EEinstellungen=E2=80=9C / =E2=80=9EEmpfang=E2=80=9C. Dort =E2=80=9E= Lokale Ordner=E2=80=9C anklicken und=20 =E2=80=9EBearbeiten=E2=80=9C anklicken. Dort sollte der Ordner stehen, unte= rhalb dem=20 Akonadi die lokalen Mails speichert. Beim Zur=C3=BCckkopieren ist wichtig, die =C3=BCbliche Ordnerstruktur zu be= achten.=20 Das ist eine Variante vom Maildir-Format, die auch Verzeichnisnamen=20 verwendet, die mit einem Punkt beginnen. Die zeigt Linux-typisch die Shell= =20 oder Dolphin standardm=C3=A4=C3=9Fig nicht an. Beim Reinkopieren, w=C3=A4hrend Akonadi l=C3=A4uft, sollte KMail den Ordner= oder die=20 Mails relativ schnell anzeigen. Meines Wissen =C3=BCberwacht Akonadi die=20 Ordnerstruktur mit Inotify. Bei sehr alten Installationen k=C3=B6nnte noch die Mixed-Maildir-Variante z= um=20 Einsatz kommen. Allerdings glaube ich, dass die mittlerweile komplett=20 abgel=C3=B6st wurde. Ich erinnere mich nur nicht, inwiefern alte Mixed-Mail= dir- Installation irgendwann mal migriert wurden oder bis heute noch so weiter=20 laufen w=C3=BCrden. Aber im Grunde gilt in beiden F=C3=A4llen: Die verloren= en Mails=20 bzw. den Ordner an exakt die Stelle zur=C3=BCck kopieren, wo diese hingeh= =C3=B6ren.=20 Enth=C3=A4lt die Sicherung die exakte Ordner-Struktur des Home-Verzeichniss= es,=20 dann d=C3=BCrfte der exakte Ort ohnehin klar sein. Gr=C3=BC=C3=9Fe, =2D-=20 Martin