Re: Fehler cls-Datei

"Uwe Ziegenhagen" (via tex-d-l Mailing List) <[email protected]>
Newsgroups gmane.comp.tex.german
Message-ID <CAML7JChgRNHYFSrnQWP32tYk_eu4048mtVeaMpq4mmCciWMqxA@mail.gmail.com>
Pack es doch vielleicht in ein Github Repo. Dann kann man mal reinschauen
und Anpassungen schicken.

Uwe

Am Do., 10. Apr. 2025 um 15:37 Uhr schrieb Jan Handwerker <
[email protected]>:

> Hallo Markus,
>
> auch Dir einen herzlichen Dank!
>
> Die Vorlage und die Wrapper-Klasse werden wahrscheinlich praktisch nicht
> gepflegt. Mir ist leider nicht bekannt, was von den Einstellungen den
> Vorgaben eines bestimmten Layouts entspricht und was von Unbekannt in
> das Dokument eingepflegt wurde, weil jemand meinte sich auszukennen. Und
> weil halt niemand das ganze wirklich pflegt, veraltet es weiter.
>
> Solche Widersrpüche wie 12pt und 13pt treten auch an anderen Stellen
> auf, die ich für das Minimalbeispiel entfernt habe.
>
> Dein Hinweis "in der aktuellen Form besser nicht verwenden" würde ich
> gerne nachkommen. Sobald ich Zeit habe, werde ich mein Möglichstes tun,
> dass Vorlage und Wrapper-Klasse überarbeitet werden. Aber für das
> aktuelle Projekt kommt der Ratschlag leider nicht mehr zeitig genug.
>
> Aber noch einmal: Herzlichen Dank für die Hinweise!
>
> Herzliche Grüße
> Jan
>
> Am 10.04.25 um 14:43 schrieb Markus Kohm:
> > Am Donnerstag, 10. April 2025, 13:33 schrieb Ralf Steinle:
> >> Na ja, da scheint die headlinesep ein bisschen zu viel Platz in der Höhe
> >> einzunehmen, als das eingestellte Layout zur Verfügung stellt. Und zwar
> >> knapp 3pt.
> >
> > Das kommt vermutlich durch
> >
> > | \renewcommand{\baselinestretch}{1.33}
> >
> > zustande. Davon abgesehen, dass man besser \linespread verwendet, statt
> > \baselinestretch umzudefinieren, betrifft das natürlich auch die
> Kopfzeile. Die
> > voreingestellt Höhe derselben sieht das aber nicht vor. Also sollte
> entweder
> > dafür sorgen, dass die Kopfzeile mit \linespread{1} gesetzt wird, oder
> man
> > sollte die größere Kopfhöhe bei den Optionen für geometry
> berücksichtigen.
> >
> > Was besser ist, hängt davon ab, welches Ergebnis man will.
> >
> > Übrigens verwendet die Wrapper-Klasse diverse veraltete Optionen, deren
> Ende
> > inzwischen fest geplant ist. Besonders witzig finde ich, dass die Klasse
> eine
> > Option 12pt (als einzige Schriftgrößenoption) definiert und bei
> \ExecuteOptions
> > 13pt als Voreinstellung angibt. Auch ist schwer verständlich, warum
> einige
> > Optionen explizit definiert werden, um sie an scrbook weiterzuleiten und
> die
> > übrigen über ein pauschales \DeclareOption*.
> >
> > Nachteilig finde ich auch, dass die Klasse auf PDFLaTeX beschränkt ist.
> Bei der
> > Definition von \Preface, \Ack, \Abstract würde ich ja eher die
> Verwendung von
> > \addchap empfehlen. Die \changefont-Anwweisung würde ich ganz weglassen.
> Warum
> > nicht gleich \usefont verwenden, wenn man es denn überhaupt braucht? Die
> > meisten Anwender werden die Anweisung (hoffentlich) nie benötigen.
> >
> > Auch die Sprachumschaltung könnte man besser machen.
> >
> > Ich rate auch immer wieder ab von:
> >
> > | \clubpenalty = 10000
> > | \widowpenalty = 10000
> > | \displaywidowpenalty = 10000
> >
> > Das provoziert geradezu underfull \vbox Meldungen und die Anwender
> wissen dann
> > nicht, wie sie das einzuschätzen haben.
> >
> > Statt der \fontfamily{phv} in diversen Schrifteinstellungen würde ich
> außerdem
> > darüber nachdenken, \sfdefault passend zu ändern, allerdings eher per
> Paket
> > helvet (oder besser durch tgheros, so wie ich auch eher nicht mehr zu
> > mathptmx, sondern zu tgtermes oder newtxtext+newtxmath greifen würde).
> >
> > Dass man \RequirePackage[utf8x]{inputenc} schon lange nicht mehr
> verwenden
> > sollte, wurde ja bereits erwähnt. Die Zeile am besten weglassen oder für
> > extrem veraltete TeX-Installationen zumindest utf8x durch utf8 ersetzen.
> >
> > Achja:
> >
> > | \color[cmyk]{0,0,0,1}
> >
> > Ist ebenfalls nur selten sinnvoll. Zumal das keinen Einfluss auf
> \normalcolor
> > hat.
> >
> > Und bei \fontsize{15}{15} sollte man natürlich für den Grundlinienabstand
> > (zweiter Wert) einen ca. 1.2 mal größeren Wert einstellen. Mehrzeilige
> > Kapitelüberschriften sehen sonst eventuell arg gequetscht aus.
> >
> > natbib würde ich auch nur dann zwingend laden, wenn gleichzeitig ein
> passender
> > Literaturstil eingestellt wird und die Verwendung von biblatex nicht
> gestattet
> > werden soll. Im Zeitalter von UTF8 ist BibTeX IMHO eher nicht mehr das
> Mittel
> > der Wahl. Das geht zwar oft gut, aber nicht immer.
> >
> > Insgesamt: In der aktuellen Form besser nicht verwenden.
> >
> > Grüße
> > Markus
>
>
> --
> FAQ: http://texfragen.de/
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Dr. Uwe Ziegenhagen
0179-7476050
<http://www.uweziegenhagen.de>

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