Re: getent hosts, libnss-myhostname und das Ermitteln des FQDN

Marc Haber <[email protected]>
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Message-ID <[email protected]>
On Wed, Sep 17, 2025 at 02:48:47PM +0200, Marco Moock wrote:
>On 17.09.2025 14:20 Marc Haber wrote:
>> auf meinen neu installierten trixie-Systemen wurde libnss-myhostname
>> installiert. Das führt dazu, dass in der nsswitch.conf "hosts: files
>> dns" auf "hosts: files myhostname dns" geändert wird.
>>
>> In meinen /etc/hosts files steht
>> 127.0.1.1 hostname.example.com hostname
>> während auf den Trixies, die bereits im Installer ihre statische IP
>> bekommen haben, z.B. steht
>> 2001:db8:4341:2901::57:100 hostname.example.com hostname
>
>Was nicht gerade optimal ist, weil diese statische IP ggf. nicht immer
>erreichbar ist, wenn das Interface down ist.
>
>Besser sind da ::1 und 127.0.0.1, weil die immer da sind (es sei denn,
>man macht die absichtlich kaputt).

Das will man aber auf localhost auflösen haben, deswegen macht Debian ja 
den Stunt mit 127.0.1.1 (vermutlich dann wenn der Installer seine IP per 
DHCP bekommen hat, das müsste man mal ausprobieren).

>> Auf den frisch installierten trixies mit libnss-myhostname gibt
>> "getent hosts hostname" nur den kurzen Hostnamen zurück, auf den
>> updateten trixies ohne libss-myhosntame gibt "getent hosts hostname"
>> den FQDN zurück.
>
>Was ist als Hostname gesetzt, sprich was spuckt hostnamectl aus?

Static Hostname: spuckt auf allen Systemen der Stichprobe den shortname 
aus.

>> Welches ist das richtige Verhalten? Will ich libnss-myhostname auch
>> auf updateten bookworms haben oder will ich libnss-myhostname von den
>> neu installierten Systemen wieder runterwerfen?
>
>Ich sehe in libnss-myhostname den Vorteil, dass ich dynamische
>Ergebnisse habe, sprich es werden die aktuell gesetzten IPs verwendet.

Ja, schon, aber wenn man dafür nicht mehr an den fqdn ran kommt ist das 
kontraproduktiv,

>Nachteil: ::1/127.0.0.1 sind nicht dabei, hier unter RHEL liefert das
>nur die IPv6-Adressen von ethernet und der Tunnel.
>
>> Hintergrund ist, dass der exim auf meinen systemen root zu root@fqdn
>> qualifiziert und dies dann nicht mehr als "lokale Domain"
>> identifiziert wird.
>
>Bei ausgehenden Mails?

Ja, genau.

>Und der FQDN wie auch der kurze Name (falls gesetzt) sidn nicht in der
>Cw (oder wie das da halt heißt) eingetragen?

Es gibt da eine Kurznotation @, die unter anderem den primary_hostname 
einbezieht, definiert als:

|    This variable contains the value set by primary_hostname in the
|    configuration file, or read by the uname() function. If uname() returns a
|    single-component name, Exim calls gethostbyname() (or getipnodebyname()
|    where available) in an attempt to acquire a fully qualified host name. See
|    also $smtp_active_hostname.

>Ich habe ganz bewusst auf meinen Rechnern nur den FQDN in Verwendung
>und entsprechend in der /etc/hostname gesetzt.

Ich glaube das soll man nicht. Der Installer macht das auch nicht.

>hostname gibt den FQDN aus.

und hostname --fqdn?

Grüße
Marc
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