Re: Boot Partition vergröss ern, neue SSD, Vorgehensweise

Marc Haber <[email protected]> Sun, 22 Mar 2026 15:08:46 +0100
Newsgroups gmane.linux.debian.user.german
Message-ID <[email protected]>
On Sun, Mar 22, 2026 at 01:47:58PM +0100, Philipp Ludwig wrote:
>Was mir mal passiert ist: Ich verwende auf meinen Debian 
>Installationen immer `sudo`, nie `su`, deswegen hat der root kein 
>Passwort.
>Wenn systemd sich dann allerdings beim Booten (über eine Nichtigkeit)
>beschwert, kann man sich nicht einloggen, weil systemd im recovery mode
>keinen anderen User als root zulässt.
>Deswegen würde ich noch empfehlen, für root irgendein Passwort zu 
>vergeben, sofern das nicht bereits schon so ist.

Ich habe typischerweise ein ekelhaftes Passwort für sudo, und lege bei 
der Installation immer als erstes einen "zgadmin"² an (das ist der User 
der vom Installer angelegt wird), der dasselbe Passwort wie root hat und 
in der Gruppe sudo ist.

Damit kann ich mich dann als root auf der Konsole anmelden und auch dem 
systemd bei Bootfehlern einhelfen¹, und per ssh kann ich mich notfalls 
als zgadmin anmelden und dann root werden.

Noch besser wäre es wenn der zgadmin sein ~ nicht in /home hätte, aber 
so weit bin ich noch nicht. Und eigentlich will man AuthorizedKeysFile 
eigentlich nicht ins ~ zeigen lassen oder
AuthorizedKeysFile .ssh/authorized_keys /etc/ssh/authorized_keys.d/%u
gesetzt haben - dann kann man den "zgadmin" auch benutzen wenn das ~ 
nicht vefügbar ist

¹ das passwort ist allerdings so eklig dass ich eher zum 
Rescuesystem greife als dass ich dieses Passwort eintippe
² "admin" darf der Account nicht heißen.

Grüße
Marc