Systemd und mit LUKS verschl üsselte home-Partition
Uwe Scholz <[email protected]>
| Newsgroups | gmane.linux.gentoo.user.german |
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| Message-ID | <20141010194110.GA22125@uwe-notebook> |
Hallo Gentoo-Nutzer, da hier gerade systemd durch die Runde geht, habe ich dazu auch eine Frage: Hat hier schon jemand erfolgreich auf systemd umgestellt, wobei die home-Partition über Luks verschlüsselt ist? Ich verwende diese Konfiguration _ohne_ Benutzung von LVM oder RAID auf meinem Thinkpad T400 und bin vor einigen Wochen an der Umstellung auf systemd mittels der Anleitung in http://wiki.gentoo.org/wiki/Systemd gescheitert. Zwar startete systemd einige Services beim Booten, und auch die Aufforderung zur Eingabe meines Passwortes zum Entschlüsseln der home-Partition während des Boot-Vorgangs erschien kurz. Allerdings ratterten kurz danach viele Fehlermeldungen über den Bildschirm. Ich kann mich noch erinnern, dass dann immer 30 Sekunden runtergezählt wurden, mit der Meldung, dass auf irgendeinen Prozess (Luks?) gewartet wird. Die Eingabe des Passwortes an dieser Stelle hat aber nichts gebracht, der Countdown lief trotzdem weiter. Schließlich brach der ganze Boot-Prozess in sich zusammen und ich konnte mich auch nicht als root in eine Shell einloggen. Schließlich half immer nur ein Reboot über die Power-Taste des Notebooks. Leider kann ich an dieser Stelle nicht mehr die Fehlermeldung genau wiedergeben, da alles schon eine Weile zurückliegt. Aber für den Fall, dass ich mal Gnome testen möchte, währe systemd wohl unumgänglich und ich würde es doch noch irgendwann gerne einmal hin bekommen. Weiß irgendjemand Rat? Währe eine komplette Neuinstallation meines Systems sinnvoll, mit systemd und Luks von Anfang an? Wer kann dazu Tipps geben? Viele Grüße und danke schon mal für jedwede Hilfe. Uwe