Re: Systemd und mit LUKS verschlü sselte home-Partition

Jens Kasten <[email protected]>
Newsgroups gmane.linux.gentoo.user.german
Message-ID <20141011141129.4e2423e9@jaschtschik-pc>
Am Sat, 11 Oct 2014 00:02:52 +0200
schrieb Ralf <[email protected]>:

> Hi Uwe,
> 
> ich verwende Gentoo ~amd64 unstable mit systemd + Luks.
> 
> Ich verschlüssel auch meine Root Partition. Grub kann nämlich LUKS
> sprechen und den Kernel von einer gecrypteten Platte laden.
Also grub kann nicht direkt von einer verschluesselten Platte lesen.
Diese muss erst entschluesselt werden ansonsten waere die
Verschlüsselung nicht ganz vollständing :D

> Somit ist der Bootloader der einzig unverschlüsselte Teil auf meiner
> Kiste. Grub lädt dann von der gecrypteten Root Partition den Kernel
> und eine initrd, welche nen Key für die Root Partition beinhaltet, um
> weitere Passworteingaben zu vermeiden.
Darf jeder der physischen Zugang zu deinen Rechner hat kann ihn booten
und benutzten. Ich hoffe, dass du beim Laptop dieses nicht praktizierst.
 
> Meine Crypttab enthält dann meine Home Partition (auch mit Keyfile),
> welche dann autom. von systemd eingemounted wird (spannenderweise
> alles in der richtigen Reihenfolge).
> 
> Ohne eine weitere unnütze Diskussion lostreten zu wollen:  Ganz
> freiwillig verwende ich systemd nicht.
> Da ich ein Gentoo Unstable Mensch bin, und ziemlich viel gnome-backend
> verwende (gdm z.B.) bin ich aber leider darauf angewiesen...
> 
> Mein Tipp für dich wär evtl. auch Keyfiles + CryptoRoot + Grub Luks zu
> verwenden.
> Ich hab schon öfter gehört, dass Systemd und interaktive Eingaben
> angeblich keine großen Freunde sein sollen.
> 
> Cheers
>   Ralf
> 
> 
> On 10/10/14 21:41, Uwe Scholz wrote:
> > Hallo Gentoo-Nutzer,
> >
> > da hier gerade systemd durch die Runde geht, habe ich dazu auch eine
> > Frage: Hat hier schon jemand erfolgreich auf systemd umgestellt,
> > wobei die home-Partition über Luks verschlüsselt ist?
> >
> > Ich verwende diese Konfiguration _ohne_ Benutzung von LVM oder RAID
> > auf meinem Thinkpad T400 und bin vor einigen Wochen an der
> > Umstellung auf systemd mittels der Anleitung in
> > http://wiki.gentoo.org/wiki/Systemd gescheitert.
> >
> > Zwar startete systemd einige Services beim Booten, und auch die
> > Aufforderung zur Eingabe meines Passwortes zum Entschlüsseln der
> > home-Partition während des Boot-Vorgangs erschien kurz. Allerdings
> > ratterten kurz danach viele Fehlermeldungen über den Bildschirm. Ich
> > kann mich noch erinnern, dass dann immer 30 Sekunden runtergezählt
> > wurden, mit der Meldung, dass auf irgendeinen Prozess (Luks?)
> > gewartet wird. Die Eingabe des Passwortes an dieser Stelle hat aber
> > nichts gebracht, der Countdown lief trotzdem weiter. Schließlich
> > brach der ganze Boot-Prozess in sich zusammen und ich konnte mich
> > auch nicht als root in eine Shell einloggen. Schließlich half immer
> > nur ein Reboot über die Power-Taste des Notebooks.
> >
> > Leider kann ich an dieser Stelle nicht mehr die Fehlermeldung genau
> > wiedergeben, da alles schon eine Weile zurückliegt. Aber für den
> > Fall, dass ich mal Gnome testen möchte, währe systemd wohl
> > unumgänglich und ich würde es doch noch irgendwann gerne einmal hin
> > bekommen.
> >
> > Weiß irgendjemand Rat? Währe eine komplette Neuinstallation meines
> > Systems sinnvoll, mit systemd und Luks von Anfang an? Wer kann dazu
> > Tipps geben?
> >
> > Viele Grüße und danke schon mal für jedwede Hilfe.
> > Uwe
> >
> 
>
lmpx.com only provides a reader for public news (NNTP) servers. It is not affiliated with the servers or forums shown here and is not responsible for the content of articles, which is written by their respective authors.