Re: Leap 16.0 - Neuinstallation - Die schlechteste SUSE aller Zeiten

Christian <[email protected]> Sat, 16 May 2026 14:38:34 +0200
Newsgroups gmane.linux.suse.general.german
Message-ID <[email protected]>
Am 16.05.26 um 10:06 schrieb Manfred Kreisl:
> Am 15.05.2026 um 22:48 schrieb Christian:
>> Ich bin mit SUSE seit 6.4 unterwegs.
>>
>> Die 16.0 habe ich heute das 1. Mal als Neuinstalltion installiert und
>> bin total **enttäuscht**
>> Das ist die schlechteste SUSE, die ich jemals installiert habe.
>>
>> Daß man einen neuen **Installer** machen möchte, kann ich verstehen.
>> Aber, daß der neue nicht annährend **feature-rich** wie der alte ist,
>> kann ich nicht verstehen. Wie kann ich mit sowas an den Start gehen,
>> wenn es nicht mindestens das gleiche kann wie der vorige Installer ?
>>
>> - Ich kann nicht partitionieren wie ich will
>> - Ich kann nicht entscheiden, ob ich wicked oder NM möchte
>> Kann der NM jetzt mit bridges umgehen ?
>> NM machte bisher nur Sinn für mobile Geräte, welche ständig das Netzwerk
>> wechseln.
>> Für Server war wicked einfach nur perfekt.
>> - Ich kann nicht entscheiden, ob ich apparmor oder den anderen
>> Schwachsinn möchte.
>> Ich bekomme das aufgezwungen, wie ein kleines Kind, das nicht weiß, was
>> es will. Ich will Apparmor. Das ist iuntuitiv, verständlich und einfach
>> anziupassen. SELinux ist das komplette Gegenteil von einfach.
>> - Das System ist nach der Installation ohne aktiven **sshd**.
>> Was soll das ? Ich werde noch nicht einmal gefragt, ob ich das so haben
>> möchte.
>> - YaST scheint auch obsolet zu sein, weil es nicht standardmäßig
>> installiert ist. OK, was ist die ALternative ?
>> cockpit ? Ist ja auch nicht installiert.
>> Macht Ihr jetzt die SUSE zu einem Hardcore Debian Pendent ?
>> Server Version gibt es scheinbar auch nicht mehr als Install-Option ?
>>
>> Kein Service rennt. Somit auch auch keine ports aktiv.
>> Was soll ich mit sowas anfangen, wenn ich noch nicht einmal per ssh
>> drauf komme ?
>> Standardmäßig besagt die sshd_config, daß man nicht mit Passwort drauf
>> kommt. Wie soll man so seinen key da drauf bekommen ?
>>
>> Ich habe das Gefühl wir entwickeln uns rückwärts anstatt vorwärts.
>>
>> Ich bin vor vielen Jahren von Windows weg, weil ich es Leid war, daß M$
>> ständig das Rad neu erfunden hat und dabei alles schlechter wurde.
>> Jetzt fangt Ihr bei SUSE mit dem gleichen **Sche...** an.
>>
>> Früher hab ich SuSE installiert und alles lief ... von Anfang an.
>> Das Teil war sofort nutzbar. Der Installer war intuitiv und man konnte
>> **machen**
>> Jetzt muss ich mir noch Gedanken machen, wie ich das nutzbar mache.
>> Keine Ahnung wer Eure Zielgruppe ist. Aber so überzeugt Ihr niemanden
>> Linux zu verwenden ...
>> So vergrault Ihr eher noch überzeugte SUSE Nutzer ...
>>
> 
> Me tooo, und zwar schon sehr lange.
Sehr Schade ...

> 
> Nur leider scheint 'Unfertig' derzeit wirklich in Mode zu sein
Ja, wir entwickeln uns rückwärts

> 
> Ich hab vor Monaten ein Debian Trixie auf meinen neuen und 
> möglicherweise letzten neuen (Mini-)PC installiert. Zur Erläuterung, 
> aufgrund meiner Raspberry Pi Aktivitäten bin ich im Debian Umfeld schon 
> seit 2012, also seit Debian Wheezy. Mit Desktop Environments hab ich da 
> bislang weniger zu tun gehabt genauso wie bei den gemieteten Debian 
> Servern bei denen ich nur einen leichten Desktop wie lxde in Verbindung 
> mit X2go einsetze.
> 
> Daher kam mir also auch das Grauen was in Sachen Desktop (KDE) alles 
> nicht ging oder nicht richtig sondern nur irgendwie.
Ich bin das Thema auf meinem Laptop noch gar nicht angegangen.
Bin schon entsetzt genug mit dem Einsatz als Server ...

> 
> Nach Wochen hab ich es aufgegeben, mich meinem Schicksal ergeben und 
> warte halt auf Verbesserung, Forky ist ja auch nicht mehr so weit 
> entfernt ;)
Wahrscheinlich muss ich mir mein Image nach meinem Gusto bauen und das 
dann klonen ...

> 
> Klar, immer wenn was Neues kommt erwartet bzw. hofft man dass es so wie 
> das Bisherige funktioniert nur halt etwas aufgepeppter. Aber wenn man so 
> wie bei 16.0 alles Gute über Bord wirft und dem User unfertige Brocken 
> stattdessen hinwirft ist eigentlich nicht hinnehmbar.
Ich hoffe immer, daß heutzutage etwas Neues nicht das funktionierende 
kaputt macht ...

> 
> Und ich stimme dir zu, einer kuckt vom anderen ab. All der Mist den man 
> noch von Windows her kennt hält auch immer mehr bei Linux Einzug bzw. 
> wurde zumindest als Versuch gestartet, ich denke da grade an diesen 
> Krampf des Rebootzwangs nach Updates.
Durch die **EierlegendeWollMilchSau** **systemd** geht das manchmal nur 
noch so. Toller Fortschritt, gell ?
Früher hat man nur nach einem kernel Update rebootet und auch nur dann, 
wenn man fertig mit Arbeiten war ...

> 
> Wie auch immer, es ist halt so wie es ist ;)
> 
> Trotzdem schönes Wochenende
Danke, Dir auch

> 
> Manfred


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Christian
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