Re: Leap 16.0 - Neuinstallation - Die schlechteste SUSE aller Zeiten

Herbert Albert <[email protected]> Sun, 17 May 2026 19:55:38 +0200
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Am Sonntag, 17. Mai 2026, 18:15:17 CEST schrieb Mike Philipp:
> Hallo Leute,
> 
> ich hab' mal mit einer 25 Disketten Yggdrasil-Distri angefangen und bin
> ungefähr bei SuSE-2.x eingestiegen! Ich seh die 16.0 nicht als die
> Schlechteste, aber verdammt kantig. Das fehlende YaST ist nicht das Problem
> für mich, aber so Sachen wie Wicked -> NM, das XDG-Problem und noch 1, 2
> andere Sache, haben mich doch einiges an Zeit gekostet.
> Das was nervt ist, daß Cockpit kein Ersatz für YaST ist und vorausichtlich
> auch nie sein wird - und der Ausblick, daß man von einer einsteiger-
> freundlichen Distribution in eine Rcihtung geht, die wohl Kompatibilität
> in Richtung RedHat herstellen soll?? Wenn ich RedHat, Ubuntu oder Debian
> will, dann installier ich mir das, aber die ganzen Novizen die gerade im
> SuSE- Linux-Umfeld Fuß gefasst haben stößt das alles eher ab? Da seh' ich
> in meinem Freundes- und Bekanntenkreis viel Arbeit auf mich zu kommen!
> Liest hier eigentlich noch jemand von SuSE mit, oder kochen wir in der
> Mailingliste im eigen Saft? Mir ist hochgradig unklar was SuSE hier auf-
> führt und wo sie genau hinwollen? Ich für meinen Teil kann SuSE in diesem
> Zustand kaum für Einsteiger weiterempfehlen und wenn ich an die Umstellung
> von SLES15-SP7 nach SLES16 denke, treibt mir das Schweißperlen auf die
> Stirn!
> 
> Grüße
>   Mike
das sehe ich ähnlich. Auch ich habe mit Slakware auf Disketten angefangen, 
kann auch schon SLS gewesen sein. Anfänglich noch Dual-Boot doch schon Anfang 
der 2000er wurde SuSE mein Betriebssystem, da man dann (fast) alles, bzw. 
manches mehr, als mit WIN machen konnte. Ein Upgrade hatte für mich, da 
Anwender und kein Linux-Guru, einen gewissen Nervenkitzel, doch meistens war 
es nach einen Tag erledigt. Damals, als man noch nicht die üppigen 
Downloadraten hatte, war es hilfreich, dass die CDs (später DVDs) noch eine 
Rubrik Upgrade hatten. Aber auch zypper dup hat dann später meist gut 
funktioniert.

Doch da ich mein System brauche und nicht tage- oder gar wochenlang Zeit habe 
nach dem Upgrade ein wieder vollumfängliches System zu haben, sehe ich dem 
anstehenden Upgrade mit Schrecken entgegen. Soll ich nun klassisch mit zypper 
dup oder doch mit dem neuen Tool vorgehen, da damit vielleicht die Änderungen 
für eine zukünftige Version (selinux, etc.) gesetzt werden.

Herbert