Re: OT: Android-Backup auf eigenem Linux-Server
"Manfred Haertel, DB3HM" <[email protected]> Fri, 17 Jul 2026 16:54:14 +0200
| Newsgroups | gmane.linux.suse.general.german |
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| Message-ID | <[email protected]> |
Karl Brandt schrieb: > Gibt es eine APPP mit der man ein Vollbackup von seinem Smartphone auf > den eigenen Linux-Desktop ablegen kann? > > Meine Hoffnung war KDEconnect. > Soweit ich das jetzt verstanden habe geht es nicht. > > Habt ihr einen Vorschlag? Kommt ein bisschen drauf an, was Du unter einem Vollbackup des Smartphones verstehst. Wenn das Handy gerootet ist, kannst Du einfach die entsprechenden Partitionen und Images wegsichern wie bei Linux auch. Ist es nicht gerootet, kommst Du an viele Speicherbereiche schlicht nicht dran, egal was Du machst. Besonders viele Nutzerdaten verliert man bei einer Havarie des Handys nicht, da viele Apps ihre Daten sowieso in der Cloud liegen haben oder dort hin sichern, sofern man das nicht abschaltet. Ebenso sichert Android selbst viele Informationen. Ich hatte mal eine Havarie eines Handys, bei der der interne Flash-Speicher defekt war und habe hinterher auf dem neuen Handy nicht wirklich etwas vermisst (außer einer Handvoll WhatsApps seit dem letzten automatischen Backup). Selbst die Anordnung der Apps auf dem Bildschirmen wurde gesichert und war nach dem Einrichten des neuen Handys einfach so wieder da. Wenn man dem nicht traut, kann man einfach die zugänglichen Speicherbereiche per virtuellem Laufwerk an Linux anbinden und von dort aus wegsichern, das dann am besten mit tar. Anbinden als virtuelles Laufwerk geht normalerweise tatsächlich per KDEConnect, es sei denn, es gibt mal wieder Inkompatibilitäten zwischen KDEConnect auf dem PC und dem Handy. Es gibt aber auch einen ssh-Server für Android. Der geht immer. :-) Damit sollte man dann auch z.B. auch die zugänglichen Speicherbereiche per sshfs anbinden können oder man macht scp -R oder, oder, oder... -- Manfred Härtel, DB3HM mailto:[email protected] http://rz-home.de/mhaertel