Re: OT: Android-Backup auf eigenem Linux-Server

Karl Brandt <[email protected]> Sat, 18 Jul 2026 18:34:59 +0200
Newsgroups gmane.linux.suse.general.german
Message-ID <[email protected]>
Problem: ich habe mich bisher überhaupt nicht um Smartphones 
gekümmert. Ich habe ein uraltes Motorola Razor. Und selbst 
das nutze ich nur, wenn ich mit dem Rad oder Auto eine 
längere Fahrt unternehme als Notfalltelefon.

Mit anderen Worten:
Ich muss jetzt viel lernen :-(

Aber Nextcloud sollte gehen, und wenn das auch noch alles 
automatisch geht :-)

Wie ist das eigentlich mit den Daten diverser APK's: EUid, 
Krankenkasse, elektronischer Personalausweis, Finanzamt, ...

Sind die dann auch gesichert?

Ich habe gehört/gelesen, dass man solche Daten nur mit 
gerootetem Smartphone sichern kann. Das möchte ich nicht.

Aber wenn es die Möglichkeit gibt, das Smartphone weiterhin 
nur auf Google-Drive zu sichern und alle großen Dateien 
(Bilder, Mails wegen der Bilder, WhatsApp) auf einem eigenen 
Server, der aber nur lokal läuft (keine feste IP) zu 
sichern, das wäre gut. UND es muss alles im Hintergrund 
laufen. Von meiner Frau kann/darf ich nicht erwarten, dass 
sie sich, in welcher Form auch immer, um das Backup kümmern 
muss.

Aber Nextcloud habe ich jetzt auf dem Zettel.


Vielen Dank
Karl


-------- Original-Nachricht --------
> Am Freitag, 17. Juli 2026, 17:29:24 CEST schrieb Karl Brandt:
>> Mein Problem:
>> Google ändert seine Cloud-Nutzerbedingungen.
>> Bei meine Frau ist bei google (drive) sehr nahe am Limit (15
>> GB) und will keine 2€/Monat für 100GB bezahlen.
>>
>> Der Speicherbedarf liegt einfach daran, dass sie sehr viele
>> Bilder in WhatsApp, Gmail, Fotos gespeichert hat...
>> Meine Versuche sie dazu zu bringen das ganze mal aufzuräumen
>> sind bisher gescheitert.
> 
> Hallo,
> 
> wäre eine eigene Nextcloud Instanz keine Option für dich?
> 
> Die zugehörige Smartphone-App kann die gesamte Galerie automatisch auf den
> Server synchronisieren. Dafür muss gar kein manuelles Backup gemacht werden.
> Ledigleich alle WA Bilder müssten in die Gallerie übernommen werden.
> 
> Nebenbei kann man damit auch Adressbücher und Kalender selbst hosten und auch
> andere Daten vom PC syncheonisieren, so dass man auf alles auch von unterwegs
> zugreifen kann.
> So habe ich es seit Jahren.
> 
> Nextcloud kann am eigenen Webserver oder als Docker-Container selbst betrieben
> werden oder auch in der Cloud mit einem (verschlüsselten) Cloud-Datenspeicher.
> Alternativ könnte man auch einen managed Service nutzen.
> Aber ja, das ist natürlich auch alles mit Kosten und Aufwand verbunden, die
> man abwiegen muss.
> 
> Grüße
> 
> Richard