Re: dd Parameter Blocksize bei M.2 SSD
Bjoern Voigt <[email protected]>
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On 8/12/26 11:09, Jörg Thümmler wrote:
> ich möchte gern eine M.2 SSD, auf der eine Opensuse 15.6-Installation
> (insgesamt 4 TB SSD) ist, mit dd klonen. Ich habe im Netz der Netze
> gelesen, dass bei SSDs Blocksize und ggf. andere Parameter geändert
> werden sollten, leider keine Seite gefunden, die mir das genauer sagt.
>
> Klar ist, die Blocksize bs=4M läuft erstmal, aber sicher könnte man
> höher gehen. Ich hab nur keinen Schimmer, wohin. Und ich will nicht
> zuviele Versuche machen, ist ja auch deren Lifetime...
>
> Klar, dass die BS in den RAM passen muss, aber da hab ich 32GB, ist
> also kein Thema. Aber was ist für die SSD ok, und finde ich irgendwo
> raus, was evt. für den Typ ("identische" 4TB-Kingstons) für Daten
> sinnvoll sind?
Selbst bei einer falsch gewählten Blockgröße wird nichts kaputtgehen.
Der Linux-Dateisystem-Layer mit dem Linux-Schreibcache wird die
Schreibvorgänge von dd sinnvoll abarbeiten.
Ich würde aber 512 Byte oder ein vielfaches von 512 Byte, z.B. 4k = 4096
Byte nehmen.
Meine eigene NVMe SSD hat einen Blockgröße von 512 Byte. Diese kann ich
leicht mit smartctl auslesen:
# smartctl -a /dev/nvme0|grep -A3 "Supported LBA Sizes"
Supported LBA Sizes (NSID 0x1)
Id Fmt Data Metadt Rel_Perf
0 + 512 0 0
Mehr dazu findet sich hier:
- https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/NVMe_physical_block_size
- https://wiki.archlinux.org/title/Advanced_Format
Eine spannendere Frage ist allerdings, ob die geclonte SSD booten wird.
Nach meiner Erfahrung wird das nicht klappen, weil die UEFI-Booteinträge
nicht zur neuen SSD passen. Der Bootmanager muss also wahrscheinlich neu
eingerichtet werden.
Björn