Re: dd Parameter Blocksize bei M.2 SSD
Herbert Albert <[email protected]>
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Am Freitag, 14. August 2026, 22:50:51 Mitteleuropäische Sommerzeit schrieb
Bjoern Voigt:
> On 8/12/26 11:09, Jörg Thümmler wrote:
> > ich möchte gern eine M.2 SSD, auf der eine Opensuse 15.6-Installation
> > (insgesamt 4 TB SSD) ist, mit dd klonen. Ich habe im Netz der Netze
> > gelesen, dass bei SSDs Blocksize und ggf. andere Parameter geändert
> > werden sollten, leider keine Seite gefunden, die mir das genauer sagt.
> >
> > Klar ist, die Blocksize bs=4M läuft erstmal, aber sicher könnte man
> > höher gehen. Ich hab nur keinen Schimmer, wohin. Und ich will nicht
> > zuviele Versuche machen, ist ja auch deren Lifetime...
> >
> > Klar, dass die BS in den RAM passen muss, aber da hab ich 32GB, ist
> > also kein Thema. Aber was ist für die SSD ok, und finde ich irgendwo
> > raus, was evt. für den Typ ("identische" 4TB-Kingstons) für Daten
> > sinnvoll sind?
>
> Selbst bei einer falsch gewählten Blockgröße wird nichts kaputtgehen.
> Der Linux-Dateisystem-Layer mit dem Linux-Schreibcache wird die
> Schreibvorgänge von dd sinnvoll abarbeiten.
>
> Ich würde aber 512 Byte oder ein vielfaches von 512 Byte, z.B. 4k = 4096
> Byte nehmen.
>
> Meine eigene NVMe SSD hat einen Blockgröße von 512 Byte. Diese kann ich
> leicht mit smartctl auslesen:
>
> # smartctl -a /dev/nvme0|grep -A3 "Supported LBA Sizes"
> Supported LBA Sizes (NSID 0x1)
> Id Fmt Data Metadt Rel_Perf
> 0 + 512 0 0
>
> Mehr dazu findet sich hier:
> - https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/NVMe_physical_block_size
> - https://wiki.archlinux.org/title/Advanced_Format
>
> Eine spannendere Frage ist allerdings, ob die geclonte SSD booten wird.
> Nach meiner Erfahrung wird das nicht klappen, weil die UEFI-Booteinträge
> nicht zur neuen SSD passen. Der Bootmanager muss also wahrscheinlich neu
> eingerichtet werden.
>
> Björn
soll die geclonte SSD wieder an das selbe Mainboard? Dann wäre evtl.
Rescuezilla eine Möglichkeit.
Herbert