[ffii] Demonstration gegen Softwarepatente in BrĂ¼ssel 17. Februar
Christian Cornelssen <[email protected]> Mon, 14 Feb 2005 12:34:22 +0100
| Newsgroups | gmane.org.ffii.neues |
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PRESSEERKL=C4RUNG FFII -- [ Europa / Wirtschaft / EDV ] =20 =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Demonstration gegen Softwarepatente in Br=FCssel am 17. Februar (Kundgebung in Berlin 15. Februar, Danksagung Sejm Warschau 16. Februar) =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Br=FCssel, 13. Februar.-- Softwareentwickler und Firmenvertreter aus ganz Europa werden am 17. Februar in Br=FCssel gegen Softwarepatente und die m=F6gliche Absegnung der gegenw=E4rtigen Erteilungspraxis in Europa demonstrieren. In einer anschlie=DFenden Pressekonferenz werden Abgeordnete des Europ=E4ischen Parlaments und aus nationalen Parlamenten und Unternehmer ihre Sicht der vorgeschlagenen Europ=E4ischen Softwarepatentrichtlinie vorstellen. An diesem Tag werden eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen zur Richtlinie fallen: In Berlin wird der deutsche Bundestag an diesem Abend =FCber die Vorlage 15/4403 befinden, die eine deutliche Nachbesserung der bisherigen deutschen EU-Ministerratsposition anmahnt. In Br=FCssel wird das EU-Parlament die Europ=E4ische Kommission voraussichtlich formal um Neustart des gesamten Verfahrens ersuchen. Urspr=FCnglich war am 17. Februar auch die Verabschiedung eines umstrittenen Entwurfs der Richtlinie vom Ministerrat vorgesehen, der unbeschr=E4nkter Patentierbarkeit von Software T=FCr und Tor ge=F6ffnet h=E4tte. Dieser Plan ist nach aktuellem Stand verschoben, wobei man sich heftigem Druck des niederl=E4ndischen Parlaments, der d=E4nischen Regierung und des spanischen Senats gebeugt hat. Unabh=E4ngig davon werden die Demonstrationen am 17. Februar stattfinden wie geplant. FFII-Sprecher Andr=E9 Rebentisch bringt es auf den Punkt: "Auch im Rat setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine Verabschiedung einer qualifizierten Mehrheit bedarf. Eine diskussionslose Verabschiedung (A-Punkt) ist mehrfach verschoben worden. Die Parlamente dr=E4ngen auf eine offene Diskussion im Rat (B-Punkt), einige Ratsdiplomaten halten jedoch noch aus formellen Gr=FCnden am A-Punkt fest. Der zur Verabschiedung stehende Entwurf vom Mai war in vielen Parlamenten und Regierungen auf heftigen Widerstand gesto=DFen." Dieter van Uytvanck (FFII Belgien) erkl=E4rt:=20 "Nat=FCrlich begr=FC=DFen wir die Entscheidung, eine Vorlage, welche mittlerweile keine Mehrheitsunterst=FCtzung im Rat mehr hat, nicht mehr wie zuvor angek=FCndigt am 17. Februar zu verabschieden, bevor die Konferenz der Pr=E4sidenten im Europaparlament =FCberhaupt eine Chance zur Stellungnahme hat. Aber es sollte nicht vergessen werden, dass kommissionsseitig keine weiteren Zusicherungen in Bezug auf sp=E4tere Ratssitzungen gegeben wurden und auch die jetzige Verschiebung dem Druck durch couragierte nationaler Parlamente und des EU-Parlaments zu verdanken ist. Rat wie auch Kommission haben immer wieder gezeigt, dass sie nicht den geringsten Respekt f=FC die europ=E4ischen B=FCrger zeigen. Immer wieder versuchen sie, Softwarepatente durchzusetzen, ohne auf die=20 Mehrheit der Abgeordneten aus dem EU Parlament zu h=F6ren, die=20 klar gegen ein solches Vorhaben stehen. Genug ist genug, und am=20 17. Februar werden sie das erfahren!" Kritik an den geplanten Softwarepatenten h=F6rt man von vielen Seiten. Mittelstandsverb=E4nde wie der eurapaweite CEA-PME und der deutsche BVMW, der Arbeitskreis sozialdemokratischer Juristen (ASJ), Innovationsforscher z.B. vom amerikanischen MIT und von der TU M=FCnchen, die Deutsche Bank Research, die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers sowie zahlreiche Software-Entwickler haben wiederholt darauf hingewiesen, dass Software bereits sehr gut durch das bestehende Urheberrecht gesch=FCtzt wird und dass Softwarepatente zur Erzeugung gef=E4hrlicher Monopole, zu erheblichen Zusatzkosten und -risiken, zur Gef=E4hrdung kleiner und mittlerer Unternehmen und insgesamt zu einer Hemmung der Innovation in der gesamten Branche f=FChren. =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Organisatorisches =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Die Demonstration startet um 9:30 Uhr am Justus-Lipsius - Geb=E4ude, Wetstraat/Rue de La Loi 175, Br=FCssel (N=E4he Bahnhof Schuman). Das Ende ist gegen Mittag (12:00) geplant. Nach der Demonstration, um 13:30 Uhr, wird es eine Pressekonferenz im Hotel Renaissance, Rue de Parnasse 19, Br=FCssel (in der N=E4he des EU-Parlamentes) geben. F=FCr Journalisten ist dort auch ein Mittagessen gegen 12:30 Uhr geplant. Die Website mit allen relevanten Informationen =FCber die Aktionen dieses Tages findet sich unter=20 =20 http://demo.ffii.org/ =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Veranstaltungen im Vorfeld =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D * Demonstration in Berlin am Dienstag, den 15. Februar, 17:00 Uhr, vor dem deutschen Justizministerium (BMJ), siehe http://bb.ffii.org/ * Danksagung im polnischen Parlament (Sejm), Warschau, Mittwoch den 16. Februar, 12:30 Uhr, siehe=20 http://www.isoc.org.pl/wiki/index.php/Patenty/ThankPoland =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Kontakt =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D= =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D * Hartmut Pilch, [email protected], +49-89-18979927 (Deutsch/Englisch/Franz=F6= sisch), +49-174-7313590, [email protected] * Jonas Maebe, [email protected], +32-485-36-96-45 (Holl=E4ndisch/Franz=F6s= isch) * Benjamin Henrion, [email protected], +32-498-292771 (Franz=F6sisch/Engl= isch) * Dieter Van Uytvanck, dietvu@ffii org, +32-499-16-70-10 oder=20 +31-6-275-879-10 (Holl=E4ndisch/Englisch) * Erik Josefsson, [email protected], +46-707-696567 or +32-485-83-21-26=20 (Schwedisch/Englisch) * Roman Mu=F1oz, [email protected] +34-943341472 (Spanisch) =DCber den FFII -- http://www.ffii.org Der FFII ist ein in M=FCnchen eingetragener gemeinn=FCtziger Verein f=FCr Volksbildung im Bereich der Datenverarbeitung. Der FFII unterst=FCtzt die Entwicklung =F6ffentlicher Informationsg=FCter auf Grundlage des Urheberrechts, freien Wettbewerbs und offener Standards. =DCber 500 Mitglieder, 1200 Firmen und 70000 Unterst=FCtzer haben den FFII mit der Vertretung ihre Interessen in Bezug auf Gesetzgebung zu Ausschlussrechten (geistigem Eigentum) im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung beauftragt.=20 _______________________________________________ Nachrichtenverteiler neues (un)subscribe via http://petition.ffii.org/ [email protected] http://lists.ffii.org/mailman/listinfo/neues